Neue Studie zeigt, dass Mädchen insbesondere im Alter von 11 bis 15 Jahren den Zugang zu MINT-Themen finden müssen.

In einer am 1.12.2017 von Microsoft Philanthropies veröffentlichten Studie mit dem Titel "Why Europe’s girls aren’t studying STEM" wurden europaweit 11500 Frauen zwischen 11 und 30 Jahren zu ihrer Einstellung bezüglich MINT-Fächern befragt. Die Studie zeigt zum ersten mal, dass Frauen insbesondere im Alter von 11 bis 12 Jahren ein Interesse für wissenschaftliche Themen entwickeln, dieses aber mit 15 bis 16 Jahren wieder drastisch abnimmt. Die Studie schlussfolgert, dass insbesondere in diesem knappen Zeitfenster von 4 Jahren die Leidenschaft für den MINT-Bereich gefördert und unterstützt werden muss. Die größten Hindernisse, die das Interesse der Mädchen nach dieser Zeit abflauen ließen, waren je nach Herkunft der Befragten insbesondere mangelndes Selbstvertrauen, fehlende Anerkennung von Verwandten und Bekannten, sowie fehlende Vorbilder. Dementsprechend brauchen Mädchen in dieser Zeit hauptsächlich Ermutigung, praktische Erfahrung und sichtbare Vorbilder.

Weitere Informationen zur Studie finden Sie in diesem Bericht von Heise online. Die Studie selbst kann hier nachgelesen werden: Microsoft Philanthropies Whitepaper (englisch).