Verbundpartner

Hochschule Trier, Umwelt-Campus Birkenfeld

Die Koordination des Verbundvorhaben MINTcoach liegt beim Umwelt-Campus Birkenfeld, einem Standort der Hochschule Trier.

Der Umwelt-Campus zählt zu den besonderen Hochschulstandorten in Deutschland und bietet den Studierenden ein interdisziplinäres Studium an der europaweit einzigartigen „Zero Emission University“, die neben einem ökologischen Baukonzept über eine CO2-neutrale Energie- und Wärmeversorgung und modernste Gebäude- und Anlagentechnik verfügt. Unter dem Themenschwerpunkt Umwelt und Nachhaltigkeit wird hier den ca. 2.400 Studierenden eine zukunftsorientierte Ausbildung in den beiden Fachbereichen Umweltplanung/-technik und Umweltwirtschaft/-recht angeboten. Der Umwelt- und Nachhaltigkeitsgedanke bildet das thematische Bindeglied zwischen den zwölf Bachelor–Studiengängen, den zwölf Master-Studiengängen sowie den vier dualen Bachelor-Studiengängen und fördert eine intensive und interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Fachdisziplinen. Die Vernetzung ökologischer, wirtschaftlicher, technischer und sozialer Belange soll die Studierenden dazu befähigen, in ihrer späteren Tätigkeit komplexe Systeme zu analysieren und zu optimieren. In der praxisorientierten Ausbildung haben die Studierenden die Gelegenheit, das theoretisch erworbene Wissen in regionalen Unternehmen sowie in einer der zahlreichen Forschungseinrichtungen am Umwelt-Campus zu erproben.
Kontakte zu zahlreichen ausländischen Hochschulen und das Angebot von Fremdsprachen ermöglichen den Studierenden den Erwerb von sprachlichen und internationalen Kompetenzen.

Als einer der Standorte der Hochschule Trier, der größten Fachhochschule in Rheinland-Pfalz, bietet der Umwelt-Campus Birkenfeld (UCB) mehr als nur Studieren.
In den Leitlinien für die angewandte Forschung am UCB wird die thematische Orientierung an Fragen des Stoffkreislaufs und der nachhaltigen Entwicklung gefordert. Darüber hinaus wird großer Wert auf die Vernetzung von Forschung und Lehre durch die Beteiligung von Studierenden an den Forschungsprojekten gelegt. Die Forschungsfläche am Umwelt-Campus Birkenfeld ist großzügig dimensioniert und beträgt etwa 4.000 m².
Obwohl der Umwelt-Campus erst seit 1996 besteht, wurden in dieser kurzen Zeit bereits eine Reihe von Instituten und Kompetenzzentren gegründet, um die wissenschaftlichen Aktivitäten zu bündeln und eine bessere Außendarstellung zu gewährleisten. Diese Einrichtungen sind zum Teil über die Region hinaus und auch international bekannt.
Unter dem Dach dieser Einrichtungen werden in erheblichem Umfang Drittmittel aus Forschungsvorhaben und Industrieprojekten eingeworben.
Die anspruchsvollen Aufgabenstellungen werden durch eine erhebliche Anzahl von Projektmitarbeitenden mit vorwiegend zeitlich befristeten Verträgen bearbeitet.
Durch die Förderung von kooperativen Promotionen trägt die Hochschule zum wissenschaftlichen Fortschritt bei.

Link zur Website der Hochschule: http://www.umwelt-campus.de

Institut für Softwaresysteme in Wirtschaft, Umwelt und Verwaltung

Die in Teilvorhaben 1 durchzuführende technische Umsetzung der Interventionen im Forschungsprojekt MINTcoach findet am Institut für Softwaresysteme (ISS) statt.

Das 2003 gegründete Institut ist eines von 7 am Umwelt-Campus Birkenfeld angesiedelten Instituten. Der Arbeitsschwerpunkt des ISS liegt in der Angewandten Informatik. In diesem Bereich wurden seit Gründung zahlreiche Forschungs- und Entwicklungsprojekte in enger Kooperation mit Unternehmen und Behörden bearbeitet. Die Finanzierung der Projekte erfolgt über Förderprogramme oder externe Auftraggeber.

Die Mitglieder des Instituts verfügen über langjährige und tiefgehende Erfahrungen und Kenntnisse in der Leitung und Durchführung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten in der Angewandten Informatik und stehen als kompetente Kooperationspartner für anwendungsnahe Forschungsvorhaben zur Verfügung.

Link zur Instituts-Website https://iss.umwelt-campus.de

Hochschule Niederrhein, Standort Krefeld

Die Hochschule Niederrhein ist mit über 14.000 Studierenden, mehr als 70 Studiengängen und zehn Fachbereichen an den Standorten Krefeld und Mönchengladbach eine der größten und leistungsfähigsten deutschen Fachhochschulen. Sie hat eine mehr als 150-jährige Tradition. Angewandte Forschung und projektorientiertes Studieren sind Grundlage der Wissensvermittlung. Durch die besondere Förderung interdisziplinärer Projekte stellt die Hochschule Niederrhein eine optimale Basis für Forschung und Lehre bereit. Die Hochschule Niederrhein verfügt über ein enges kooperatives Verhältnis zu Unternehmen, Kommunen und Institutionen in der Region.

Link zur Website der Hochschule: www.hs-niederrhein.de

A.U.G.E. Institut der Hochschule Niederrhein

In Teilvorhaben 2 werden vom Institut für Arbeitssicherheit, Umweltschutz, Gesundheitsförderung und Ethik (A.U.G.E.) der Hochschule Niederrhein gendergerechte Interventionen entwickelt.

Der Schwerpunkt der derzeitigen Forschungsprojekte im A.U.G.E. umfasst Projekte zur Optimierung von Mensch-Maschine-Schnittstellen und die Entwicklung von innovations- und gesundheitsförderlichen sowie gendersensiblen Unternehmenskulturen. Ziel des Instituts ist ein ganzheitlicher Blick auf Gestaltung von Arbeitssystemen zur Verbesserung der Gesundheit von Mitarbeitenden mit Erhöhung der Zuverlässigkeit der technischen Systeme, einer umweltverträglichen Prozessoptimierung sowie ein effektives Prozessmanagement. Das Institut wird durch die Professoren Frau Prof. Dr. Monika Eigenstetter (Arbeits- u. Organisationspsychologie), Dr. Thomas Langhoff (Human Resources) und Dr. Jürgen Schram (Instrumentelle Analytik) geleitet.

Link zur Instituts-Website: https://www.hs-niederrhein.de/forschung/auge/